Allgemeines zu Flusskrebsen |
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Lebensräume des Flusskrebses sind ruhige und klare Binnengewässer,
aber auch langsam strömende Flüsse oder Bäche. Das Männchen wird ca. 16
cm lang, das Weibchen bleibt 1–2 cm kleiner. Flusskrebse sind sehr
scheu und verbergen sich am Tage im dichten Pflanzenwerk, zwischen
Steinen oder in Uferlöchern. Während der Dämmerung und in der Nacht
geht der Flusskrebs auf Beutefang. Seine Nahrung besteht aus Würmern,
Muscheln, Schnecken, Insekten und Kleinkrebsen sowie mancherlei
Pflanzen. Wenn keine andere Kost zur Verfügung steht, frisst er auch
Aas.
Während der Flusskrebs bis zum 19. Jahrhundert weit verbreitet war,
wurde er kurz vor der Jahrhundertwende durch eine Seuche, die
Krebspest, arg heimgesucht. Deshalb führte man den amerikanischen
Flusskrebs in Europa ein, die gegenüber der Krebspest resistent zu sein
schienen. Durch rücksichtslosen Fang der kulinarisch sehr geschätzten
Tiere und durch die zunehmenden Wasserverunreinigungen drohte ihm schließlich
die Ausrottung.
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