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Krankheiten von Garnelen |
Garnelen Krankheiten
Immer wieder kommt es bei der Garnelenhaltung in unseren heimischen
Aquarien zu plötzlichen unerklärlichen Todesfällen. Damals wie auch
heute noch, wird dies immer wieder auf falsche Haltungsbedingungen oder
Vergiftungen geschoben und von Krankheiten bei Garnelen wusste damals
kaum einer etwas.
Hier aber auf dieses Thema intensiv einzugehen, würde den Rahmen
dieser Seiten sprengen. Zumal es unter www.Garnelenkrankheiten.de eine
sehr gute Seite über das noch recht unge Thema gibt. Kurz sei das Thema
aber darauf angesprochen.
Über Garnelenkrankheiten ist noch sehr wenig bekannt. Begriffe wie
Porzellankrankheit, Brandfleckenkrankheit usw. machen die Runde aber
keiner weiß so recht was damit gemeint ist. Inzwischen gibt es unter
oben genannten Link, eine Gruppe Interessierter, die sich mit diesem
Thema ausführlich beschäftigt.
Ganz wichtig bei allen Garnelen und Krebsen (wie auch bei Fischen):
Tote Tiere sind so schnell wie möglich aus dem Aquarium zu entfernen.
Der Hauptübertragungsweg von Krankheiten geht über das Fressen toter Artgenossen.
Garnelen können zwar an keinen Fischkrankheiten wie z.B. Ichthyo
(Weißpünktchenkrankheit) erkranken, beim Zukauf neuer Garnelen aus
einem fischbesetztem Becken mit infizierten Fischen, diese aber als
Zwischenwirt durchaus ins eigene Becken übertragen und somit die darin
befindlichen Fische infizieren. Garnelen selbst werden meistens von
verschiedenen Bakterien, einzelligen Parasiten oder Pilzen befallen.
Man sollte jede noch so kleine Änderung zwischen Garnele und Umwelt
nicht unterschätzen. Jede Veränderung der Wasserqualität hat sehr
schnell Einfluss auf das physiologische Befinden der Tiere. Sie
reagieren schneller auf Veränderungen in ihrer Umwelt als im
natürlichen Lebensraum. In Flüssen, Teichen und Meeren setzen sich
Veränderungen, im Gegensatz zum Aquarium, im Allgemeinen sehr langsam
durch. Ein Garnelenaquarium ist durch seine relativ geringe Größe sehr
anfällig für plötzliche und starke Veränderungen der Wasserqualität
Diagnosestellung
Das größte Problem bei der Erkennung und Diagnosestellung von
Krankheiten bei Garnelen besteht darin, dass man ihnen eine Krankheit
kaum anmerkt und erst bemerkt dass was nicht in Ordnung ist wenn die
Tiere apathisch sind oder geschwächt am Boden liegen. Wie aber stellt
man die richtige Diagnose in so einem Fall?
Man unterscheidet Krankheiten in akute Erkrankungen und chronische Erkrankungen.
Akute Erkrankungen liegen vor, wenn alle oder die größte Anzahl der
Garnelen innerhalb weniger Stunden z.B nach einem Wasserwechsel,
Anwendung eines Pflanzendünger oder Zukauf neuer Pflanzen, innerhalb
kürzester Zeit sterben. Diese Symptome treten im Allgemeinen bei
mehreren Arten auf und lassen sich eher am Verhalten der Tiere als an
äußeren Symptomen erkennen. All diese Faktoren weisen meist entweder
auf ein Problem der Wasserqualität wie Vergiftungen oder
Sauerstoffmangel usw. hin.
Chronische Erkrankungen zeigen sich bei Garnelen über längeren
Zeitraum. Symptome oder Verluste können langsam über mehrere Tage oder
Wochen auftreten und sind meist auch nur auf eine einzige Art oder eine
Gruppe beschränkt, während andere Garnelen nicht betroffen sein müssen.
So ein Krankheitsverlauf lässt auf eine bakterielle Infektionskrankheit
oder auf einen Parasitenbefall schließen. Im Normalfall werden aber nur
wenige Tiere zur selben Zeit, sondern nach und nach von solchen
Erkrankungen betroffen. Die Ursache eines Krankheitsausbruches selbst
kann auch von ungeeigneten Haltungsbedingungen in Zusammenhang mit
Schwächung des Immunsystemes stammen.
Wer mehr über Krankheiten bei Garnelen oder Wirbellose wissen möchte oder sich für
dieses Thema interessiert, dem ist folgende Seite wärmstens zu
empfehlen:
www.crustakrankheiten.de
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