 |
Unser Sortiment |
|
 |
Schnellkauf |
|
 |
Mehr über unsere ... |
|
 |
Wichtige Informationen zu: |
|
|
|
|
Vergesellschaftung und Kreuzungen von Garnelen |
Vergesellschaftung mit Fischen
Hält man Fische und Garnelen zusammen dann ist darauf zu achten,
dass die Garnelen nicht mit Fressfeinden oder ruppigen Fischen, die
ihnen nachstellen, gehalten werden. Auch sollten sie ähnliche
Bedürfnisse an Haltung und Wasserqualität stellen.
Gerade Zwerggarnelen, die mit ihrer Durchschnittsgröße von 2 cm
recht klein bleiben, können nicht mit großen Fischen vergesellschaftet
werden, da die Fische die Garnelen als Nahrung betrachten könnten. Bei
vielen Großarmgarnelen wie Macrobrachium assamensis, der
Ringelhandgarnele, ist es meist umgekehrt. Diese Garnelen erbeuten
durchaus kleine Fische. Auch sollte man beachten, dass Garnelen in
Gesellschaft von Fischen kaum zu sehen sind, weil sie sich permanent
verstecken und so ihr interessantes Verhalten für den Betrachter
verloren geht. Garnelen lassen sich gut mit kleinen Harnischwelsen wie
Ancistrus- und Otocinclus- Arten oder anderen Saugwelsen sowie auch mit
verschiedenen Panzerwelsen oder Dornaugen vergesellschaften. Es gibt
aber genug andere kleinbleibende Fische, mit denen man Garnelen halten
kann. Kleine Salmler verhalten sich relativ friedfertig gegenüber
Zwerggarnelen, selbst wenn diese in größeren Gruppen gehalten werden.
Ebenso ist es bei allen anderen Fischen die den Garnelen nicht
nachstellen, wie verschiedene kleine Zwergregenbogenfische (dazu
gehören Gabelschwanz- oder Geflecktes Blauauge). Auch bei verschiedenen
Lebendgebärenden wie Guppys oder Platys, ist eine Vergesellschaftung
problemlos möglich. Werden Garnelen mit Fischen vergesellschaftet, so
sollte man daran denken, dass der zu erwartende Garnelennachwuchs kaum
überleben wird, da er als Nahrung der Fische endet.
Vergesellschaftung mit anderen Garnelen
Auch eine Vergesellschaftung mit verschiedenen Cherax- oder
Zwergkrebsarten klappt meist problemlos, jedoch sollte man bei
letzteren etwas vorsichtiger sein. Normalerweise sind Garnelen viel
schneller und wendiger als wergkrebse, dennoch kann der Krebs
unvorsichtige oder geschwächte Garnelen, eispielsweise nach einer
Häutung, als Nahrungsquelle betrachten.
In einem großen, versteckreich eingerichteten Aquarium mit genügend
Bepflanzung ist eine Vergesellschaftung aber durchaus möglich. Wenn man
mehrere Garnelen zusammen in einem Aquarium halten und züchten möchte,
muss man bedenken, dass sich auch einige nahe verwandte Arten
untereinander kreuzen können. Im Internet findet man zu diesem Thema
zahlreiche Tabellen. Viele davon enthalten nur Vermutungen, welche den
jeweiligen Kenntnissen des Autoren der Tabelle entsprechen. Wiederum
weiß man bei einigen Arten, dass sich diese problemlos kreuzen lassen.
Die Folgen einer solchen Kreuzung kann man am Beispiel von Mischlingen
(Bastarden), aus der Hummel- und Bienengarnelen oder der White Pearl-
und Red Cherry-Garnelen sehen, welche zurzeit zum Kauf angeboten
werden. Es gibt sicher Züchter die gezielt darauf hinarbeiten.
Was spricht eigentlich gegen Mischzuchten?
In der Botanik ist das Züchten von Hybriden üblich, siehe die
vielen Echinodorus-Zuchtformen oder erst recht bei Garten- und
Zimmerpflanzen. Was wäre nun wenn es gelingen würde eine Grüne Garnele
mit einer Tigergarnele zu kreuzen? Es würde dann vermutlich eine
Grüne Tigergarnele entstehen, was jedoch ziemlich unwahrscheinlich sein
mag. Einige Züchter würden diese Grüne Tigergarnele bestimmt gern
weiterzüchten wollen. Hierzu mag es aber sicherlich unterschiedliche
Ansichten geben. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Mischlinge auch als
solche verkauft werden und der Käufer darauf hingewiesen wird! Bei
Regenbogenfischen gab es beispielsweise schon viel Ärger, weil Leute
die Mischzuchten als „neue Arten“ und unter zu hohen Preisen
verkauften.
In wie weit sich also unsere bisherigen anderen Garnelenarten, die
in unseren Aquarien verbreitet sind, kreuzen können, lässt sich nicht
genau sagen, da längst noch nicht alle Kreuzungsmöglichkeiten erforscht
sind. Man geht davon aus, dass sich nur nahe verwandte Arten
miteinander vermischen können. Um Mischzuchten zu vermeiden, kann man
grundsätzlich sagen, dass die Vergesellschaftung jeweils einer Art aus
zwei unterschiedlichen Gattungen, wie beispielsweise einer Neocaridina-
und Caridina-Art, unproblematisch ist und eine Kreuzung als eher
unwahrscheinlich gilt, dennoch aber nicht ausgeschlossen ist. Wer also
strikt gegen Bastarde ist und daher ganz sicher gehen möchte, dass man
keine Mischlinge erhält, sollte jede Art in einem eigenen Aquarium
pflegen. Wer sagt uns aber, dass die Tiger-, oder Hummelgarnele nicht
auch eine Laune der Natur oder bereits ein Mischling ist?
|
|
|
|
 |
Live Support |
|
|
|
 |
Kundenstatus |
|
 |
Wir akzeptieren |
|
 |
Bestseller |
|
 |
Bisher gesehen |
|
 |
Google translate |
|
|